Bei schwierigen Platzverhältnissen und einem tiefen Untergrund erwartete uns am Sonntag ein hartes Stück Arbeit gegen den SV Grün-Weiß Todenbüttel. Dass es kein fußballerischer Leckerbissen für die Zuschauer werden würde, zeichnete sich bereits früh ab.
Die erste Halbzeit war über weite Strecken ausgeglichen. Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils, sodass zwingende Torchancen auf beiden Seiten Mangelware blieben. Aufgrund der Platzverhältnisse wurde viel mit langen Bällen agiert. Wir kamen zwar zu einigen Halbchancen, allerdings fehlte vorne oftmals der letzte Pass. Ähnlich erging es den Gästen. Kurz vor der Halbzeit wurde es noch einmal gefährlich, als Danny Voß einen Kopfball der Gäste auf der Linie klären konnte. Insgesamt ging das torlose Unentschieden zur Pause in Ordnung.
Auch die zweite Halbzeit verlief zunächst ähnlich. Diesmal war es Nik Peetz, der nach einem gegnerischen Standard spektakulär auf der Linie klären und einen Rückstand verhindern konnte. Mitte der zweiten Halbzeit gelang es uns dann, einen Ball im Mittelfeld zu gewinnen und schnell nach vorne umzuschalten. Oke Boje konnte im Strafraum nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Danny Rautenberg souverän zum umjubelten 1:0.
In der Folge konzentrierten wir uns zunehmend auf die Defensive und standen etwas tiefer. Todenbüttel versuchte es vermehrt mit langen Bällen, die wir entweder frühzeitig abfangen oder durch unseren starken Rückhalt Mart Andresen entschärfen konnten.
So bleiben die drei Punkte in Meldorf! Sicherlich kein schönes Fußballspiel, aber am Ende zählt das Ergebnis. Wir haben auf einem schwierigen Platz dagegengehalten, defensiv alles reingeworfen und uns den knappen Heimsieg erarbeitet.
Yannes Runge



















Tom Marienfeld ist die Seele der Handballsparte von TuRa Meldorf. Er ist nicht nur Jugend- und Passwart, sondern engagiert sich auch als Trainer der Herren, mJC und mJC2 sowie als Trainer der Kreisauswahl Jungen des Kreises Dithmarschen. Zusätzlich ist er im Vorstand des Fördervereins. Tom ist bei allen Fragen, Sorgen und Nöten der erste Ansprechpartner für alle im Verein.




















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Nachdem wir in der Verbandsliga-Quali am vergangenen Samstag vom TSV auswärts mit 3:0 (1:0) nach Hause geschickt wurden, stand am gestrigen Mittwoch Abend bei Flutlicht und besten Bedingungen die Revanche für das verlorene Hinspiel an. Nicht nur der Geruch von Bratwurst und Pommes lockte zahlreiche Zuschauer zum ONW, sondern auch zeitgleiche Spiele der D-Mädchen gegen Stedeholm 17:1 (6:0) und das Achtelfinale im Landespokal der B-Mädchen gegen Holstein Kiel 0:8 (0:3).
Das Hinspiel war geprägt von viel Tempo, hoher Intensität und robuster Spielweise. Es gelang uns über weite Strecken nicht, das Entsprechende auf den Platz zu bringen. Dies sollte im Rückspiel definitiv anders werden. Hohe Laufbereitschaft, gutes Verschieben, Zweikämpfe annehmen und unbedingten Willen hatten wir uns vorgenommen. Doch danach sah es zunächst nicht aus. Die erste Viertelstunde war davon nichts zu sehen und so gelang Büsum der Führungstreffer nicht unverdient. Aber TuRa fand zunehmend ins Spiel, konnte durch seine Qualitäten überzeugen und schoss verdient zwei Tore zum Halbzeitstand. Trotz engagiertem Auftritt in der zweiten Halbzeit mussten wir zunächst den Ausgleichstreffer vom TSV hinnehmen und die Gäste waren wieder im Spiel. Nun war es ein offener Schlagabtausch: Chancen auf beiden Seiten, hohe Dynamik und harte Zweikämpfe unterhielten die Zuschauer bestens. In der Schlussminute traf TuRa mit einem sehenswerten Treffer zum 3:2 Endstand und hatte damit das bessere Ende für sich. Mit diesen drei Punkten steht die D1 nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem Heider SV und vor dem TSV Büsum.