Jasmin Vogel zur Schwimmerin des Jahres gekürt

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Foto: Jasmin vor unserem neuen Banner

Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier der TuRa-Schwimmsparte am Samstag, 2.12.2017, wurden nicht nur Lebkuchen, Dominosteine und Pommes verzehrt, sich beim Würfeln um die Schokolade gestritten und Anekdoten zum diesjährigen Training ausgetauscht, sondern auch eine Schwimmerin des Jahres gekürt.

Aufgrund ihres Trainingsfleißes, der geringsten Fehlquote und ihrer persönlichen Erfolge auf Wettkämpfen hat sich das Übungsleiter-Quartett, bestehend aus Kathrin Cordsen, Miriam Obersteller, Uwe Hansen und Björn Ley, für Jasmin Vogel (Jg. 2004) aus Hemmingstedt ausgesprochen.  Wie sehr Jasmin das Schwimmen liebt, zeigt sich für uns neben diesen drei Kriterien auch darin, dass sie nicht nur zu unseren Trainingszeiten trainiert, sondern auch trotz des in diesem Schuljahr anstehenden Abiturs und der bereits im Dezember stattfindenden Vorklausuren eine überdurchschnittliche Disziplin an den Tag legt. Zwar ist Jasmin für jeden Spaß zu haben, aber beim Training ist Jasmin meist die erste auf der Bahn und spornt so die anderen zum mittrainieren an. Ein Vorbild für alle! Jasmin, wir sind sehr froh, Dich in unserer TuRa-Schwimmsparte zu haben.

Eine besondere Überraschung hielt unser Spartenleiter Björn Ley für all unsere Schwimmer bereit: Ab sofort wird uns ein eigenes Banner auf Wettkämpfen begleiten.

Für eine gelungene Weihnachtsfeier sagen wir allen Schwimmerinnen und Schwimmern sowie deren Eltern und Freunde vielen lieben Dank und wünschen allen eine besinnliche Adventszeit!

Einen ganz besonderen Dank gilt auch dem Team des Schwimmbadcafés, das uns trotz des kurzfristigen Termins – und zudem außerhalb der regulären Öffnungszeiten –  ausgesprochen herzlich und exzellent mit leckeren Salaten, Würstchen und Pommes in einer vorweihnachtlichen Atmosphäre versorgt hat.

Kathrin Cordsen

Pressebeauftragte der TuRa-Schwimmsparte

Schwimmen: 2. Platz für TuRa-Staffel beim Heider Herbstschwimmen

Acht unserer TuRa-Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen am 11.11.2017 am Heider Herbstschwimmen teil. Frisch aus unserem Trainingslager, welches in den Herbstferien im Meldorfer Schwimmbad stattgefunden hat, gingen alle motiviert an den Start.
Trotz der unangenehmen Luft in der Heider Halle, der langen Wettkampfzeit und der für unsereStaffelfoto klein Schwimmer ungewohnten 50 m Bahn haben unsere Schwimmer mal wieder eine tolle Bilanz zu verzeichnen: 19 Bestzeiten bei 29 Einzelstarts!Startsprung klein Ganz besonders freuen durften sich die Damen unserer Bruststaffel über einen hervorragenden 2. Platz. Jasmin Vogel (Jg. 2000), Mailin Ley (Jg. 2004), Viola Schär (Jg. 2004) und Mareike Müller (Jg. 1994) erkämpften sich eine Zeit von 3:12,81 über die 4 x 50 m Brust.

Foto rechts (v.l.n.r.): Mareike, Mailin, Viola und Jasmin

Foto links: Fliegender Wechsel bei der Staffel: Mailin übernimmt.

Genug Luft für weitere tolle Platzierungen und Zeiten zeigten alle unsere Schwimmer. Über ganz persönliche Erfolge können sich Mailin über 100 m Freistil, Viola über 200 m Brust, Pascal über 50 m Brust, Björn über 100 m Rücken und Finn-Momme über 400 m Freistil freuen.

Auf unserem Protokoll sticht insbesondere Mareike hervor: Sie verbesserte nicht nur bei allen ihren Starts ihre Zeiten, sondern erreichte mit ihren Leistungen sowohl über 50 als auch über 100 m Freistil den 1. Platz (in 0:31,29 und 1:12,09) sowie über 50 m Brust und 50 m Schmetterling jeweils den 2. Platz.

Kathrin Cordsen
Pressebeauftragte der TuRa-Schwimmsparte

Björn Ley absolviert den RedBull Tri Islands 2017

WattwanderungAuf der Homepage der Veranstaltung wird diese so beschrieben: Das weltweit einzigartige Format verbindet die nordfriesischen Inseln Amrum, Föhr und Sylt. Alle Teilnehmer starteten mit einer gemeinsamen Wattwanderung von ihrem Basecamp auf Föhr nach Amrum. Von der Insel Amrum ging es rund 3 Kilometer durch das offene Meer nach Föhr. Nach 40 Kilometern Radstrecke über abwechslungsreiches Terrain brachten 12-Mann-Boote die Triathleten zur finalen Laufentscheidung nach Sylt. Hier galt: Besser, alle geben Gas. Denn der natürliche Knockout-Modus durch die Tide verhinderte, dass es alle Teilnehmer nach Sylt schafften.

Über seine Teilnahme an dieser außergewöhnlichen Sportveranstaltung hat Björn einen interessanten Bericht geschrieben und diesen mit Fotos ergänzt. Die Fotos gibt es hier.

TuRa-Schwimmer Björn Ley über die Teilnahme an der Masters-WM 2017 in Ungarn

WelcomeZum ersten Mal hatte ich in diesem Jahr die Gelegenheit, an der Masters-WM teilzunehmen. Der Termin passte und ich erfülle die Pflichtzeiten. Schnell war für mich klar, dass dies nicht nur Wettkampf, sondern zugleich Familienurlaub wird. Also machten wir uns in der ersten Wettkampfwoche, der Woche der Freiwasserwettkämpfe, Richtung Balaton auf. In Balatonfüred startete im Monat zuvor die Elite (offene Klasse). Die gesamten Aufbauten, die Presse, die Security und die Organisation blieb aber auch für die Masters (Schwimmer ab 25 Jahren) in vollem Maße erhalten, so dass nicht nur am Strand selbst, sondern auch außerhalb z.B. durch Merchandising-Stände die WM für alle Gäste präsent war.

Die Aufbauten für das Freiwasserschwimmen waren gigantisch. Drei Riesige Zuschauertribünen, von denen aus man gute Sicht auf den Start-/Zielbereich und auf die gesamte Schwimmstrecke hatte, einen 3-Kilometer-Viereckskurs. Der Startbereich war eine großflächig überbaute Wasserfläche mit Containern zur Auswertung, Duschen, WCs, Umkleideräumen, Wartezelten und einem großen klimatisierten Vorbereitungszelt. Bei Temperaturen bis zu 38°C absolut notwendig.

Am Freitag der ersten Woche war mein Start über die 3km; am Tag vorher konnte ich mir die Strecke im freien Training schon einmal ansehen. Da dies mein erster echter Freiwasserwettkampf war, hatte ich etwas Bedenken, im Kampf gegen die besten der Welt mit sehr großem Abstand Letzter zu werden. Mein ehrliches Ziel war also der vorletzte Platz. „TuRa-Schwimmer Björn Ley über die Teilnahme an der Masters-WM 2017 in Ungarn“ weiterlesen

TuRa-Schwimmer Björn Ley einziger Dithmarscher bei den Masters-WM

Vom 7. bis zum 20. August fanden in Ungarn die Weltmeisterschaften der Masters im Schwimmen statt. Während das Langstreckenschwimmen im – von Budapest ca. 100 km entfernten –  Plattensee stattfand wurden die übrigen Wettkämpfe in Budapest ausgetragen. Den ausführlichen bebilderten Bericht in der DLZ vom 5. September über die WM der Masters könnt ihr hier lesen.

Schwimmen: Ley verteidigt Titel über 400 m Lagen

Bei den diesjährigen Norddeutschen Mastersmeisterschaften in Lübeck traten 483 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 108 Vereinen in 1649 Einzelstarts gegeneinander an und kämpften zwei Tage lang um Titel auf der Kurz- und der Langstrecke.
Dithmarschen war zwar nur mit zwei Schwimmern, dafür aber trotzdem sehr erfolgreich vertreten. Wie im Vorjahr wurde Björn Ley (AK 45, TuRa Meldorf) Norddeutscher Meister über seine Paradestrecke, die 400 m Lagen. Einen zweiten Titel holte er sich trotz deutlich langsamster Meldezeit mit knappem Vorsprung über die 200 m Rücken in 2:51,90, eine Strecke, die er zum ersten Mal schwamm. Über 100 m Brust, 50 m Schmettern und 50 m Freistil wurde er jeweils Vizemeister; die Medaillensammlung vervollständigte er mit Bronze über 50 m Brust, so dass es für ihn mit 6 Medaillen der bisher größte schwimmerische Erfolg war. Er scheint damit schon jetzt in einer guten Form für sein, die er im Sommer brauchen wird, wenn er in Ungarn erstmals bei den Weltmeisterschaften der Masters starten wird.
Für Miriam Obersteller (AK 20, TuRa Meldorf) waren die Norddeutschen Meisterschaften ein ganz neues Erlebnis. Auf ihrem bisher größten Wettkampf schlug sie sich achtbar in der besonders starken Altersklasse der über 20-jährigen. Auch wenn keine Platzierungen auf dem Podest heraussprangen, konnte sie doch auf der ungewohnten 50 m Bahn gleich zwei neue Bestzeiten über 200 m Freistil in 3:18,21 und 100 m Rücken in 1:39,57 erschwimmen.

Vater und Sohn schwimmen in Norderstedt

Finn-Momme Ley (2002) und Björn Ley (1971) nahmen in diesem Jahr erstmals am Norderstedter Langstreckenschwimmen teil. Anders als für die beiden Wettkampfschwimmer gewohnt findet das Schwimmen nicht in einem Schwimmbad, sondern im offenen Wasser des Arriba-Strandbads statt. In diesem Jahr schon in seiner 7. Auflage zog der Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein 347 Schwimmerinnen und Schwimmer aus ganz Norddeutschland an. Für Finn-Momme war es der erste Freiwasserwettkampf. Und er zeigte gleich eine großartige Leistung. Über die 500 m Strecke stieg er nach 11:03 Minuten als 15. aller männlichen Teilnehmer aus dem Wasser und belegte damit den 2. Platz in seiner Altersklasse, wofür er mit einem Pokal belohnt wurde. Auch Björn wurde Zweiter seiner Altersklasse. Er schaffte es in 8:14 sogar auf den vierten Platz der Gesamtwertung. Auch bei seinem Start über die 2500 m konnte er in 40:22 bis auf einen alle Konkurrenten hinter sich lassen.
Für beide war am Ende klar, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein werden.