Schwimmen: Von Freiwasser zu Freiwasser

Pöschels go swimming
Seit letztem Sommer startet Gudrun Pöschel (AK 65) als Schwimmerin für TuRa Meldorf. Gemeinsam mit ihrem Mann Jochen Pöschel (auch AK 65) reiste sie in diesem Sommer durch Deutschland. Beide nahmen an ihren jeweiligen Urlaubsorten fleißig an verschiedenen Freiwasserwettkämpfen teil.

Dabei war gleich der erste Wettkampf, die 3,2 km lange Etappe des Seebrückenschwimmens von Sierksdorf nach Haffkrug, auch der schwierigste und ungewöhnlichste. Dieser wurde bekanntlich wegen des plötzlich auf 8°C abgekühlten Wassers abgebrochen. Beide waren bis dahin zügig unterwegs, Gudrun sogar ohne Neopren.

Eine Woche später folgte eine Tour nach Halle zum 20. Saaleschwimmen. Hier gab es ein klares Motto: „Kein Wettkampfcharakter, keine Zeitnahme und keine Siegerehrung !!!“ Aber nach Bewältigung der 1500 m langen Strecke gab es für jeden Teilnehmer ein Badehandtuch.

Weiter ging es an den Bodensee zur 22. Lindauer Seequerung. Hier mussten die 304 Teilnehmer 2,3 km vom Strandbad Eichwald ins Römerbad schwimmend zurücklegen. Wegen der hohen Wassertemperatur von 23°C war das Tragen eines Neoprenanzugs hier verboten, obwohl das Wetter mit vielen Wolken, etwas Wind und zeitweisem Nieselregen besser hätte sein können. Am Ende konnte Gudrun Pöschel sich in ihrer Altersklasse knapp vor einer Konkurrentin behaupten und kam als Dritte aufs Siegerpodest. Bei den Männern kam Jochen Pöschel ca. zehn Minuten später ins Ziel und belegte damit Platz sechs.

Der vorerst letzte Freiwasserwettkampf war für beide am vergangenen Wochenende das Schweriner Schlossschwimmen. Für die landschaftlich schön gelegene, 2 km lange Umrundung des Schlosses brauchte Gudrun 0:50,33 und Jochen 1:03:21; sie belegten damit die Plätze vier und zehn. Die neu gewonnene Begeisterung für den Schwimmsport hat sich inzwischen auch auf die Kinder übertragen. Mit 46:19 und sogar 39:29 unterboten Hanna und Steffen Pöschel die Zeiten ihrer Eltern deutlich.

Als weitere Schwimmerin aus Dithmarschen erreichten Kirsi Borwieck in 37:32 und Susan Tharra in sehr starken 35:34 das Ziel. Susan gewann damit sogar die Wertung ihrer Altersklasse.

Für die 14 km beim WakenitzMan Ende August sind Kirsi Borwieck, Susan Tharra, Gudrun Pöschel und Björn Ley bestens eingeschwommen.

Schwimmen: Björn Ley gewinnt Gesamtwertung beim Seebrückenschwimmen


Das erste Seebrückenschwimmen ist Geschichte. Nach dem Sieg auf der zweiten Teilstrecke von Pelzerhaken nach Neustadt ging es am Folgewochenende weiter von Sierksdorf nach Haffkrug. Wie die Medien des Landes berichteten, musste das Rennen jedoch abgebrochen werden, da das Ostseewasser durch den als Downwelling bekannten Effekt von ca. 20°C auf bis zu 8°C abgekühlt war. Björn Ley kam zwar noch vor Abbruch ins Ziel; der gesamte Wettkampf wurde aber aus der Wertung genommen.

Am vergangenen Wochenende stand also der letzte Durchgang von Haffkrug nach Scharbeutz an. Bei strahlendem Sonnenschein und einer gemessenen Wassertemperatur von 17,4°C gingen die 182 Teilnehmer bei perfekten Bedingungen auf die letzte Etappe. Im zweiten Teil der Strecke frischte jedoch der Wind etwas auf und die Gegenströmung machte sich deutlicher bemerkbar, was besonders für die langsameren Schwimmer die Schwierigkeit erhöhte.

Die ausgewiesenen 3,2 km bewältigte Björn in 0:53,19 und ging damit an diesem Tag als sechster über die Ziellinie, was jedoch ausreichte, um in der Gesamtwertung „mit Neo“ die Führung zu verteidigen.

Um an der „All In“-Wertung teilzunehmen, mussten alle drei Rennen entweder mit oder ohne Neopren geschwommen werden. Wegen der unbekannten Begebenheiten entschied sich Björn entgegen seiner Gewohnheiten für den Neopren, was sich als taktisch klug erwies, und holte dort den Gesamtsieg, der mit einer lohnenswerten Prämie verbunden ist: „Je W-M ein Freistartplatz der Folgesaison zur Kult-Trainingseinheit SWIM 100×100 an einem Austragungsort deiner freien Wahl, ein RESTUBE Classic sea blue 75N Sicherheitsboje und einen Freistartplatz beim legendären WakenitzMan im Folgejahr“.

Insgesamt war es eine gelungene Premiere dieser Wettkampfserie, die hoffentlich im nächsten Jahr fortgesetzt wird.

Schwimmen: Sieg auf der zweiten Etappe

Auf der zweiten Etappe des Seebrückenschwimmens (https://swim-now.de) mussten die 102 Teilnehmer ca. 3,2 km von Pelzerhaken nach Neustadt zurücklegen. Bei schon zum Start um 10 Uhr extremer Hitze fiel bei Björn Ley (AK 55) die Entscheidung zum Tragen des Neoprenanzugs schwer; jedoch war dies für die beiden Gesamtwertungen, „Best of 3 from 4“ und „Grand Slam“, die nach der letzten Etappe erfolgen werden, wichtig. Denn für diese Wertungen muss immer in der gleichen Kategorie, mit oder ohne Neopren, gestartet werden.

Bei diesmal sehr ruhiger See legte Björn die Strecke von Seebrücke zu Seebrücke in 0:51:19 zurück. Dies bedeutete im Ziel nicht nur den Sieg in seiner Altersklasse, wie am vergangenen Wochenende; sondern er konnte sämtliche 41 Gegner hinter sich lassen und lief altersübergreifend als erster Teilnehmer mit Neopren über die Ziellinie.

Bei der Siegerehrung gab es dafür neben der Urkunde auch eine Schiefertafel und ein Glas Honig.

Die nächste Etappe wird von Sierksdorf nach Haffkrug führen.

Schwimmen: Zwei Teilnahmen – zwei AK-Siege für Björn Ley

Start in die Freiwassersaison

Am vergangenen Samstag startete Björn Ley (AK 55) mit der Teilnahme an der ersten Etappe des Seebrückenschwimmens (https://swim-now.de) in die Freiwassersaison. Das Seebrückenschwimmen entlang der Lübecker Bucht erlebt in diesem Jahr seine Premiere; es werden an vier Samstagen jeweils ca. 3 km zurückgelegt. Beim ersten Wettkampf von Rettin nach Pelzerhaken starteten insgesamt 129 Schwimmerinnen und Schwimmer. Björn kam nach 1:02:51 als sechster Schwimmer über die Ziellinie und gewann damit knapp in seiner Altersklasse, obwohl er versehentlich eine zusätzliche Boje umschwamm und dadurch am Ende fast 3,5 km auf der Uhr hatte. Dies wird er versuchen auf der zweiten Etappe von Pelzerhaken nach Neustadt zu optimieren.

Am folgenden Tag ging es dann vom Freiwasser wieder ins Becken zu den 2. offenen Schleswig-Holsteinischen und Hamburger Landesmeisterschaften Masters „Lange Strecken“ im Freibad Roland Oase in Bad Bramstedt. Die 400 m Lagen spulte er in 6:22,92 routiniert ab, konnte jedoch aufgrund des anstrengen Wettkampfes am Vortag nicht an die Leistung des Vorjahres anknüpfen. Dennoch wurde er hier Sieger seiner Altersklasse und holte sich in der offenen Wertung die Bronzemedaille.

Schwimmen: Titelgewinn für Wolfgang Schmidt

Wolfgang Schmidt holt den Titel ueber 200m Rücken

Wolfgang Schmidt ist Norddeutscher Mastersmeister

In diesem Jahr waren die Wassersportfreunde Hannover Ausrichter der Norddeutsche Mastersmeisterschaften im Schwimmen. Im Stadionbad Hannover traten zwei Tage lang mit insgesamt 2237 Einzelstarts 682 Schwimmerinnen und Schwimmer aus den acht Norddeutschen Landesschwimmverbänden gegeneinander an, um die Besten unter ihnen zwischen Flensburg und Merseburg (Sachsen-Anhalt) zu ermitteln.

Björn Ley 400m Lagen

Mit seinem letzten Start schaffte Wolfgang Schmidt (AK 75) nach längerer Wettkampfpause, womit er selber nicht mehr gerechnet hatte; er holte sich über 200 m Rücken den Titel. Seine Freude darüber war riesig, denn zuletzt gelang ihm das vor über 20 Jahren im August 2004 über 100 m Brust in Hamburg. Zudem wurde er auch noch Vizemeister über 50 m Rücken und betonte, wie wichtig es sei „auch im Alter immer dabeizubleiben“.

Kein gutes Wochenende erwischte Björn Ley (AK 55). Schon bei seinem ersten Start verletzte er sich, brach aber den Wettkampf nicht ab und belohnte sich am zweiten Tag mit einem dritten Platz über 400 m Lagen und einem zweiten Platz über 200 m Rücken.

Bericht und Fotos: Björn Ley

Schwimmen: Mehrere Podiumsplätze für Ley bei den Förde-Masters in Flensburg

Jahrgangsübergreifend Platz 2 über 400 Lagen

Der erste größere Wettkampf des Jahres führt die Masters meistens nach Flensburg. Bei den diesjährigen 44. Internationalen Förde-Masters traten in 607 Einzelstarts Schwimmer aus Dänemark und Deutschland an, um sich auf der 25 m – Bahn zu messen.

Für TuRa Meldorf startete einzig Björn Ley – zum ersten Mal in der AK 55. Gleich zu Beginn ging es über seine Paradedisziplin, die 400 m Lagen. In starken 5:53,14 verbesserte er sich im Vergleich zum letzten Jahr um drei Sekunden. Neben dem Sieg in seiner Altersklasse bedeutete dies auch die lange ersehnte Medaille in der jahrgangsübergreifenden Wertung. Er belegte hier Platz zwei.

In den folgenden zwei Sprints über 50 m Freistil (29,04) und 50 m Rücken (36,19) erreichte er in seiner Altersklasse mit eher durchschnittlichen Leistungen jeweils den zweiten Platz.

Abschließend trumpfte er über 400 m Freistil auf. Er gewann souverän mit 34 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und verbesserte in 5:14,06 seine Zeit vom Heider Herbstschwimmen um volle 15 Sekunden.

Hier ein Video-Clip über 50m Freistil

 

Schwimmen: 5 x Gold zum Jahresabschluss

Björn mit erster Urkunde

Schon zum 50. Mal richtete der SV Wiking Kiel am Wochenende das Internationale Weihnachtsschwimmen aus. Zum schwimmerischen Finale des Jahres kamen in diesem Jahr 588 Aktive aus Deutschland, Dänemark und Litauen. Einziger Starter für TuRa war Björn Ley (AK 50).

Aufgrund der andauernden Schließung der Schwimmhalle in Meldorf hat er sich vor über einem Jahr dem Training der Masters des MTV Heide angeschlossen. Dort profitiert er von der professionellen Anleitung durch Trainer Jens Korth. Auch dadurch schließt er dieses Jahr als eines seiner erfolgreichsten, unter anderem mit dem Gewinn einer Bronzemedaille bei den deutschen Freiwassermeisterschaften, ab.

In Kiel probierte er sich auf verschiedenen Strecken aus und erreichte routiniert die von ihm erwarteten Zeiten. Nur bei seinem allerletzten Start in der AK 50 über seine Lieblingsstrecke die 400 Lagen stieg er wirklich begeistert aus dem Wasser, weil er zum Abschluss noch einmal unter sechs Minuten schwamm.

Schwimmen: Schwimmtraining in Hamburg

Das gesamte Starterfeld

Der Samstag ist bei Susan Tharra und Björn Ley meist für ein Schwimmtraining reserviert. Dieses Mal tauschten sie aber das Heider Schwimmbad mit der Alster-Schwimmhalle in Hamburg, um wieder einmal an der Kult-Einheit, den 100 x 100 teilzunehmen. Diese inzwischen populäre Trainingseinheit, in der insgesamt 10 km zurückgelegt werden und die in verschiedenen Städten in Deutschland gefeiert wird, startet mit der Frage „ARE YOU TOUGH ENOUGH?“ Während Susan und Björn bei ihrer letzten Teilnahme in einem Viererteam starteten, entschieden sie sich dieses Mal für die Variante zu zweit. Für jeden also 50 x 100 m. Auf einem großen Bildschirm und an die Schwimmhallendecke projiziert war die Abgangszeit von 2:15 pro 100 m für alle gut zu sehen. Da es sich bei den 100 x 100 ausdrücklich nicht um einen Wettkampf handelt, waren Hilfsmittel wie z. B. Paddles und Bretter erlaubt; außerdem wurde die Stimmung der Veranstaltung durch motivierende Beats und einen Moderator mit der Stimme und dem sprachlichen Duktus von Dieter Thomas Heck hochgehalten. Auch die Verpflegung war wieder ein Highlight. Neben Bananen, Orangen und Gels, gab es wieder Cola, Würstchen, Weingummi, Chips und ähnliche Leckereien.

Insgesamt zeigte die Veranstaltung, dass auch Schwimmen mehr als nur Kachelzählen, sondern ein tolles Teamevent sein kann.

Nach dem anstrengenden Training über 10 km bekamen die Finisher dann als Belohnung auch die Bestätigung „YES, YOU ARE TOUGH ENOUGH!

Und die Empfehlung von Susan und Björn an alle, die gerne mal eine Runde oder mehr schwimmen: „Anmelden für das nächste 100 x 100“ unter https://swim.de/aktuell/szene/swim-100×100-20252026/ .

Fotos und Bericht: Björn Ley

 

Schwimmen: Mixed-Team Tharra/Ley gewinnt SuperSprint beim SwimRun

Überraschungserfolg beim SwimRun

Schon vor über einem Jahr hatten sich Susan Tharra und Björn Ley für den 6. SwimRun Urban Challenge Berlin gemeldet und als Saisonhöhepunkt daraufhin trainiert. Bei der aus Schweden stammenden Trendsportart werden in Zweierteams Lauf- und Schwimmabschnitte im Wechsel bewältigt. Dazu wird gleichzeitig Lauf- als auch Schwimmkleidung getragen. Die beiden Teammitglieder dürfen sich dabei mit einer Leine verbinden; dies hat im Wasser den Vorteil, dass man sich gegenseitig ziehen kann und sich nicht aus den Augen verliert, was im Freiwasser sonst schnell passieren kann. Zusätzlich werden an den Händen Paddles getragen.

Die beiden Schwimmer von TuRa Meldorf entschieden sich für die kurze Distanz über 8 km, den „SuperSprint“, da hier der relative Anteil der Schwimmstrecke mit 1,4 km vergleichsweise sehr hoch war. Diese Taktik ging auf, so dass das Team schon am Ende der ersten von fünf Schwimmabschnitten vor den meist im Laufsport zu verortenden Gegnern lag. Aber auch das Laufen lief unerwartet gut, so dass beide auch die Umgebung und das Naturerlebnis genießen konnten. Susan Tharra beim Laufen: „Das ist schön hier; das ist gleichzeitig auch Sightseeing.“

Am Ende liefen sie als ältestes Team des Teilnehmerfeldes als erstes durch den Zielbogen; in einer Zeit von 1:15:37 so unerwartet schnell, dass nach Einlauf anhand der GPS-Aufzeichnung von den beiden erst einmal überprüft wurde, dass der Kurs wirklich korrekt absolviert wurde.

Neben der perfekten Organisation seitens des Veranstalters wurde es von allen Teilnehmern erfreut zur Kenntnis genommen, dass es bei den Wettkämpfen zwar einen Massenstart, aber eine Nettozeitnahme gab. Das bedeutet, dass die Zeitnahme für jedes Team bzw. jeder Starter erst nach Überqueren der Startmatte erfolgte, was die sonst bei Freiwasserwettkämpfen üblichen Gerangel zu Beginn verhinderte und zu einer entspannten Atmosphäre beitrug.

Björn Ley

Schwimmen: Großartige Platzierungen beim 1. Tegel Swim in Berlin

Schwimmer rocken Berlin

Der letzte Freiwasserwettkampf des Jahres stand für die Schwimmer von TuRa Meldorf unter einem guten Stern. Beim 1. Tegel Swim am vergangenen Wochenende wurden verschiedene Strecken bei schönstem Sonnenschein im glasklaren Tegeler See ausgeschwommen. Bei 16,5°C Wassertemperatur war das Tragen des Neoprenanzugs erlaubt, was auch alle wahrnahmen, um einen besseren Auftrieb beim Schwimmen zu haben. Die Strecken führten alle vom Strandbad Tegelsee um die Insel Lindwerder und zurück.

Für TuRa Meldorf waren vier Starter angereist, die sich alle für die 1500 m-Strecke entschieden hatten.

Die größte Überraschung war Jochen Pöschel (AK 65) bei seinem ersten Schwimmwettkampf. Als einer der ältesten Teilnehmer beendete er schon nach großartigen 33:06 das Rennen im Mittelfeld aller Starter und wurde damit Zweiter seiner Altersklasse. Kurz vorher ging seine Frau Gudrun Pöschel (AK65) in 32:39 durch Ziel und gewann mit dieser Zeit deutlich in ihrer Altersklasse. Damit bestätigte sie auch ihre Topform von den Deutschen Freiwassermeisterschaften vor einem Monat.

Auch Susan Tharra (AK60) und Björn Ley (AK50) konnten in 27:47 bzw. 22:35 jeweils ihre Altersklassenwertung gewinnen und sahen dies als Aufwärmübung für den am nächsten Tag folgenden SwimRun.

Die ersten Plätze jeder Altersklasse wurden jeweils zusätzlich zu der Finisher-Medaille mit einem kleinen Pokal geehrt.

Björn Ley

Schwimmen: Freiwasserstaffel wird Landesmeister

Erst vor wenigen Monaten hat Gudrun Pöschel (AK 65) das Training für die 31. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters im Freiwasserschwimmen in Rostock aufgenommen. Seitdem trainiert die neueste „Nachwuchsschwimmerin“ von TuRa Meldorf aber mit unglaublichem Eifer fast täglich in der Nordsee oder im Freibad. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie gleich bei ihrem ersten Start in einem DSV-Wettkampf große Erfolge feierte. Am ersten Wettkampftag startete sie über die neu ins Programm aufgenommenen 1,25 km und erschwamm sich in sehr guten 31:03,33 den vierten Platz. Parallel dazu gab es auch jeweils eine Wertung für die Norddeutschen Meisterschaften sowie für die Landesverbände. Für Gudrun bedeutet das den Landesmeistertitel über diese Strecke.

Gemeinsam mit Susan Tharra (AK 60) und Björn Ley (AK 50), von denen sie erst zu dieser Unternehmung überredet wurde, stellte sie auch eine Staffel in der Altersklasse 150+. Mit insgesamt 182 Jahren die älteste Staffel des Teilnehmerfeldes kam die Staffel aber nicht wie erwartet als letzte ins Ziel, sondern wurde Landesmeister über die 3 x 1,25 km mixed in 01:12:43,99. Auf deutscher Ebene bedeutete dies Platz 7.

Ebenfalls über 1,25 km starteten Wolfgang Schmidt (AK 70) und Björn Ley (AK 50) in dem ebenso langen Rundkurs am Rostocker IGA-Park. Wolfgang kam zwar nach 40:49,68 als Dritter ins Ziel, wurde aber leider aus der Wertung genommen, weil er die Pflichtzeit von 40 Minuten knapp überschritten hatte.

Besser erging es Björn. Nach 18:32,12 schlug er im Ziel an und sicherte sich die Bronzemedaille. Hier, wie auch am folgenden Tag über 2,5 km, reichte es zum Landesmeistertitel, wodurch diese Meisterschaft zu seinem bisher erfolgreichsten Wettkampf wurde. Dabei hatte er Glück; denn kurz nachdem er über 2,5 km die Ziellinie überquerte, wurde sein Lauf wegen extremer Windböen abgebrochen und alle weiteren Schwimmer aus dem Wasser geholt und aus der Wertung genommen.

Susan Tharra (60) startete im Einzel über 2,5 km in einem besonders starken Feld, in dem sie sich aber in starken 45:17,85 den Vizelandesmeistertitel sicherte. Deutschlandweit belegte sie damit den siebten Platz.

Björn Ley

 

Schwimmen: Ein Start – drei Titel für Björn Ley bei den Landesmeisterschaften

Als um 16 Uhr die offenen Schleswig-Holsteinischen und Hamburger Landesmeisterschaften „Lange Strecken“ im Freibad Roland Oase in Bad Bramstedt begannen, endete im öffentlichen Teil schon langsam der Badebetrieb und eine Entenfamilie nahm den Freizeitbereich des Bades für sich in Anspruch. Im Wettkampfbecken ging es bis zum späten Abend um Medaillen und Platzierungen.

Björn Ley (AK 50) war für die 400 m Lagen angereist und freute sich besonders, weil er auf seine Lieblingsstrecke im Frühling bei den Norddeutschen Meisterschaften krankheitsbedingt verzichten musste.

Mit seiner Zeit von 6:05,87 gewann er nicht nur den Landesmeistertitel, sondern mit den nach Masterstabelle erreichten 516 Punkten auch den Altersklassen übergreifend erteilten Titel als „Landessieger“ und den über beide Schwimmverbände hinweg verteilten Titel als Veranstaltungssieger über 400 m Lagen.

 

Schwimmen: Björn Ley gewinnt Wiking-Pokal

Eigentlich fühlte Björn Ley (AK 50) sich in den letzten Jahren eher auf den langen Strecken, besonders den 400m Lagen, und im Freiwasser zu Hause. Für den 32. Wiking-Pokal auf der 50m-Bahn der Kieler Universitätsschwimmhalle versuchte er sich auch mal wieder als Sprinter. Bei diesem Wettkampf schwimmen die Teilnehmer alle 50m-Strecken in Lagenreihenfolge. Die erzielten Zeiten werden gemäß Punktetabelle des Weltschwimmverbands umgerechnet und zu einer Gesamtpunktzahl addiert.

Aufgrund der hohen Anzahl an Meldungen in diesem Jahr (1565 Einzelstarts), wurden schon im Vorfeld die Staffeln abgesagt. Dank eines zweiten Zeitgerichts konnte der Wettkampf trotzdem zügig durchgeführt werden. Wegen der Hitze war es gerade in der Schwimmhalle für alle Aktiven eine besonders kräftezehrende Veranstaltung.

Besonders mit seinem ersten Start über die 50m Schmetterling in 32,20 konnte Björn überzeugen und den entscheidenden Vorsprung auf den Zweitplatzierten herausholen. Danach blieb er in 37,40 über 50m Rücken und 38,50 über 50m Brust hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Einen versöhnlichen Abschluss feierte er mit den 29,91 über 50m Freistil. Das reichte, um am Ende den Pokal für seine Altersklasse entgegennehmen zu dürfen.

Schwimmen: Norddeutsche Mastersmeisterschaften 2025

Michael Braun (links) bei der Siegerehrung

Nach 2016 wurden die Norddeutsche Mastersmeisterschaften in diesem Jahr mal wieder im Sportbad Heidberg in Braunschweig ausgetragen. Aufgrund der Größe des Bades wurde schon im Vorfeld die Teilnehmerzahl auf 650 begrenzt, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

Obwohl auf die zwei Schwimmer von TuRa Meldorf nur neun der insgesamt 2212 Einzelstarts des Wettkampfes entfielen, landete TuRa damit im abschließenden Medaillenspiegel der 147 teilnehmenden Vereine absolut auf Platz 29, da beide bei fast jedem Start auf dem Treppchen landeten.

Mit sechs Starts hatte sich Michael Braun (AK 70) ein umfangreiches Programm vorgenommen. Er zeigte sich in großartiger Form und errang den Titel des Norddeutschen Mastersmeister in seiner Altersklasse gleich dreimal über 400 m Freistil in 7:04,47, über 200 m Lagen in 4:05,90 und über 200 m Freistil in 3:10,31. Auf der letzten Strecke bedeutete dies gleichzeitig einen neuen Landesrekord der AK 70.

Goldmedaille

Darüber hinaus schwamm er zwei weitere neue Altersklassenrekorde über 50m und 100m Rücken in 46,37 bzw. 1:40,08.

Björn Ley (AK 50) startete nur am ersten Wettkampftag erfolgreich. Seine Starts am zweiten Tag, darunter auch die 400 m Lagen, über die er am Wochenende davor bei den 39. Int. Deutschen Meisterschaften der Masters in Wolfsburg den achten Platz belegte, musste er krankheitsbedingt absagen.

Dafür sicherte er sich aber am ersten Wettkampftag zwei norddeutsche Titel über 100 m Brust in 1:24,80 und über 100 m Rücken in 1:19,77. Abgerundet wurde der Tag mit einer Bronzemedaille über 50 m Rücken.

Björn Ley

Schwimmen: Heider Herbstschwimmen – TuRa-Starter mit starken Leistungen

Damien Gellert hält sich gut über 50m Freistil

Trotz der schwierigen Bedingungen aufgrund der Schwimmbadschließung in Meldorf und dem damit verbundenen eingeschränkten Training konnten die beiden TuRa-Schwimmer Jan-Martin Andreas Pfeifer (2009) und Damien Gellert (2010) beim 44. Heider Herbstschwimmen überzeugen.

Jan-Martin ist für den traditionellen Einmarsch der Vereine bereit

Das traditionsreiche Schwimmfest zog in diesem Jahr insgesamt 223 Teilnehmer aus vier Bundesländern an, die insgesamt 952 Einzelstarts absolvierten. Auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn des Heider Schwimmbads kämpften die jungen Sportlerinnen und Sportler um Bestzeiten und Platzierungen.

Jan-Martin Andreas Pfeifer zeigte sich in allen fünf gestarteten Disziplinen von seiner besten Seite. Besonders hervorzuheben sind sein vierter Platz über 50 Meter Rücken (00:43,63) und sein sechster Platz über 100 Meter Freistil (01:11,13).
Damien Gellert konnte ebenfalls überzeugen und belegte unter anderem den sechsten Platz über 50 Meter Brust (00:46,80).

„Ich bin sehr stolz auf die Leistungen unserer beiden jungen Schwimmer“, so der Spartenleiter, Björn Ley „Unter den gegebenen Umständen ist es beeindruckend, was sie erreicht haben. Sie haben gezeigt, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ihren Sport mit Leidenschaft ausüben.“

Björn Ley