Fußball Frauen Oberliga: Neuzugang Nr. 1 Tami Steffen

Wir sind überglücklich, euch heute unseren ersten Neuzugang für die Saison 2020/21 präsentieren zu können.
Tamira Varley Steffen wechselt vom Heider SV zu uns nach Meldorf. Bevor ihr Tami auf dem Platz kennenlernen könnt, stellt sie sich euch hier schon einmal kurz vor:

Name: Tamira Varley Steffen
Spitzname: Einfach Tami bidde
Alter: 26 schon, ey
Beruf: Duales Studium Fitnessökonomie 5. Semester
Position: 6er, dies das- was ihr wollt☺️
Vorheriger Verein: Heider SV
Idole: Seit ich denken kann- Sergej Barbarez
Lieblingsgetränk: Bier, Wein, Wasser- Hauptsache kalt
Hobbys: Doggo, Boxen, Fußball, Fitness und Werkeln
Saisonziele: Einfach wieder Spaß am Fußball haben, mit allem drum und dran und gemeinsam 110% geben.

Herzlich willkommen, Tami! Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit dir💚⚽️

Ju Jutsu: Christian Kazocins ist jetzt Kohai

Christian Kazocins wurde Anfang des Monats zum Kohai (fortgeschrittener Schüler) ernannt und wirkt jetzt als Assistenztrainer in der Jujutsu-Gruppe mit. Er hat Ende letzten Jahres seine Prüfung zum 3. Schülergrad im Close Combat Selfdefense bestanden und somit die Qualifikation erlangt um zum Kohai ernannt zu werden.
Die Jujutsu Gruppe trainiert normalerweise jeden Mittwoch um 19:30 Uhr in der Sporthalle der Gelehrtenschule Meldorf – derzeit im Garten des Kohai.

Sven Soletzki
 

Verein: Sportbetrieb läuft reibungslos

Wie schon der Vereinsvorsitzende Ralf Perlick feststellte, laufen der Vereins- und auch der REHA-Sport nach leichten Anlaufschwierigkeiten inzwischen reibungslos.

Auch heute war das Stadion von den Sportgruppen wieder gut belegt.
Handballerinnen, Taibo mit einer großen Gruppe, REHA und eine Sportabzeichengruppe, die sich im Schleuderballwurf übte, war intensiv am Trainieren.
Vielen gefällt der Übungsbetrieb im Freien viel besser als in der Halle, was natürlich z. Zt. auch den guten Wetterbedingungen geschuldet ist. Hoffentlich bleiben uns diese Bedingungen noch eine Weile erhalten.

Danke Alex!

v.l.: Reimer Witt, Andreas Hollmann, Corvin van den Berg, Alexander Seufert

Der Ball wird weitergegeben
Gestern Abend übergab der langjährige Jugendobmann der TuRa-Fußballsparte Alexander Seufert, der nicht nur die Funktion des Obmanns und Teammanagers der U19 wahrnahm sondern auch viele Aufgaben um diese Ämter herum, seinen Bereich an seine Nachfolger Andreas Hollmann, Reimer Witt und Corvin van den Berg. Die Weichen dafür wurden von ihm schon im vergangenen Jahr gestellt. In vielen Gesprächen mit den von ihm gewonnenen Nachfolgern wurde die Übergabe geplant und sukzessive umgesetzt, so dass gestern Abend nur noch der formelle Akt der „Ballübergabe“, zu dem sich auch der 1. TuRa-Vorsitzende  Ralf Perlick eingefunden hatte, vollzogen wurde. Alexander übergibt ein gut bestelltes Feld mit einem Jugendbereich, der seinesgleichen nicht nur in Dithmarschen sucht.
Mit Andreas Hollmann, der die Position des Jugendobmanns übernommen hat, und Reimer Witt, der schon jetzt zuständig für die Kleinfeldmannschaften ist, haben sich zwei TuRaner zur Verfügung gestellt, die als aktive Trainer über langjährige Erfahrung verfügen. Corvin van den Berg ist im vergangenen Jahr zu TuRa gestoßen und als Trainer der Oberliga-B-Junioren tätig. Mit ihm konnte Alex einen jungen engagierten Trainer gewinnen, der schon sehr früh seine Trainerlaufbahn begann. Auch aufgrund seines beruflichen Backgrounds ist er bestens für die neue Stelle als Koordinator Jugendleistungsfußball geeignet. Darüber hinaus unterstützt er das Trainerteam der U19 und wird die Position des Bereichsleiters Großfeld übernehmen.

Alexander Seufert begann sein Engagement wie so viele Eltern fußballspielender Kinder – eher zufällig. Sohn Luis begann seine fußballerische Laufbahn bei den TuRa Bambinis im Jahre 2005 und Alex war bei den Spielen der ganz Kleinen als Betreuer mit dabei und half gelegentlich als Trainer aus.
Ab der Saison 2010/2011 bis zur Saison 2016/2017 fungierte Alexander Seufert durchgängig als Trainer im Juniorenbereich von den E-Junioren bis zu den B-Junioren.
Parallel dazu wirkte er als Teammanager bei den Oberligamannschaften der A- und B-Junioren, als Bereichsleiter und Jugendobmann. Sein wohl größter Verdienst datiert aus 2016, als im Abstiegsstrudel des Herrenfußballs auch unser Jugendleistungsfußball zur Disposition stand. In den vergangenen Jahren ist es ihm und seinen Mitstreitern gelungen aufgrund der guten Nachwuchsarbeit, kluger Trainerauswahl und Schaffung eines guten Vereinsklimas das Ruder herumzureißen, Spielerabgänge zu minimieren und den Jugendbereich wieder zu einer ersten Anlaufadresse für Jugendliche aller Leistungsklassen bis hin zur Oberliga zu machen.
Herzlichen Dank Alex, du wirst uns mit deinem Wissen und Engagement fehlen. Aber du gehst uns ja nicht ganz verloren zumal du uns bei Bedarf mit Rat -und vielleicht auch mit Tat- zur Seite stehen willst. Aber vorerst: Genieße deinen „Fußball-Ruhestand“!

Verein: REHA-Sport im Stadion

Auch die REHA-Sportler hatten nun ihre Premiere im Stadion. Die Gruppe von Cornelia Pahlmann war die erste von fünf REHA-Gruppen, die diese Möglichkeit des Freilufttrainings im Stadion nutzte. Und die äußeren Bedingungen hätte zum Auftakt nicht besser sein können. Phantastisches Sommerwetter mit viel Sonne und für jeden genügend Platz auf dem frisch gemähten Stadionrasen. Jeder konnte sich seinen Platz aussuchen. Der eine in der Sonne, der andere wiederum lieber im Schatten.
Auch die Gruppe Sportabzeichen sowie die Handballfrauen und -männer nutzten heute  das Stadion als Trainingsstätte – mit einer kleinen Überraschung: Die automatische Rasenberegnungsanlage  begann ihren Dienst und die Handballer mussten schleunigst ihre Sachen in Sicherheit bringen bevor sie mit ihrem Training beginnen konnten.

Fechten: Beinarbeit und gute Reflexe sind das A und O

Beinarbeit und gute Reflexe sind das A und O beim Fechten. Unter diesem Motto stand das Freilufttraining im Stadion. Auch für eine ausgesprochene Hallensportart wie das Fechten ist es möglich gewisse Übungen außerhalb einer Sporthalle zu absolvieren. Ein wenig Mut und Kreativität sind allerdings schon vonnöten. Spartenleiter und Trainer Karsten Schrum nutzte das hervorragend geeignete Wetter und zog mit einem Teil seiner Fechtgruppe zum Training ins Stadion.

Handball: Konditionstraining der C-Junioren im Stadion

Besser hätte die Bedingungen für das heutige Freilufttraining im Stadion nicht sein können: Eitler Sonnenschein, trockener Rasen und viel Platz. Endlich wieder gemeinsames Training mit den Mannschaftskameraden. Da konnte es auch schon mal vorkommen, dass man im Überschwang der Freude eine Anweisung des Trainers überhört.
Konditionstraining war angesagt. Sicherlich nicht so beliebt wie das Training mit dem Ball – aber genauso wichtig. Und das schien Trainer Toddy Tegeder seinen Schützlingen auch vermittelt zu haben, denn alle waren mit Elan dabei die Übungen korrekt auszuführen.
Hier einige Eindrücke vom Training:


Fußball: Gemeinsames Auftakttraining der Herren und A-Junioren

Lange hatten sie gewartet. Heute endlich ging es los – das Auftakttraining der 1. Herren von TuRa. Aber nicht nur die 1. Herren tummelten sich auf dem Platz. Auch einige A1-Junioren, die bereits am Dienstag ins Training eingestiegen waren, hatten sich eingefunden um gemeinsam mit den Herren zu trainieren. Vor Beginn des eigentlichen Trainings stellte sich das neue Trainerteam – Thomas Bürger, Tobias Hebbeln, Alexander Schmidt und Heiko Wilkens- das ja an sich nicht neu ist sondern nur ihre jetzige Funktion, den Teams vor.


Heiko Wilkens, der bisher als Co-Trainer bei den  A1-Junioren schwerpunktmäßig das Torwarttraining durchführte, wird im Zuge der engeren Verzahnung zwischen den Herren und den A-Junioren zukünftig zusätzlich auch das Torwarttraining bei den 1. Herren übernehmen um auch in diesem Bereich einen fließenden Übergang zu gewährleisten.

Nach der Trainervorstellung ging es dann zur Sache – entsprechend den Vorgaben und Regeln. Hier einige Eindrücke vom Training:
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Verein: TuRa-Sportbetrieb läuft wieder an

Endlich…. Endlich wieder gemeinsam Sport treiben! Ab heute, d. 19. Mai, sind Stadion und die Sportanlage am Otto-Nietsch-Weg wieder freigegeben. In den vergangenen Tagen war viel Kommunikation zwischen dem TuRa-Vorsitzenden Ralf Perlick, Ernst Gloe, der für die Verwaltung und Einteilung der Plätze am ONW zuständig ist, und der Meldorfer Bürgermeisterin Uta Bielfeldt nötig um die Voraussetzungen für die Freigabe der Sportanlagen festzulegen und zu schaffen.

Alle Trainer und Übungsleiter haben die Vorgaben in schriftlicher Form erhalten und sind für deren Durchsetzung in ihren Trainings-gruppen zuständig.
Man kann zwar nicht das volle Trainings-programm absolvieren aber mit den Einschränkungen lässt es sich (vorerst) leben. Auch Sportarten, die sonst in der Sporthalle betrieben werden, können ihren Trainingsbetrieb aufnehmen und ziehen nach draußen wie z.B. Handball, Fechten, Turnen und Gymnastik. Man ist kreativ und offen für neue Erfahrungen und Eindrücke, die man sonst nicht gemacht hätte.

Und möglicherweise wird das Freilufttraining bei diesen Hallensportarten in Zukunft zur Regel – vorausgesetzt das Wetter erlaubt es.
Die Leichtathleten/innen von Trainerin Nadine Möller und Co-Trainerin Alexandra Huuk waren heute noch nicht in voller Stärke am Start, was aber der Begeisterung keinen Abbruch tat. Auch die Sportabzeichengruppe von Heike Kulda nutzte den heutigen Tag – für Weitsprungübungen und Schleuderballwurf.
Bei den Fußballern, die ausschließlich am ONW trainieren, waren heute drei Mannschaften zeitversetzt im Training, das Vereinsvorsitzender Ralf Perlick aufmerksam beobachtete wie zuvor auch die im Stadion trainierenden Gruppen.

Mehr Fotos vom 1. Trainingstag

Fußball: Neue Trainerteams bei den Herren

Die Fußballsaison in Schleswig-Holstein ist bekanntlich abgebrochen worden und die Entscheidungen über Auf- und Abstieg in den jeweiligen Spielklassen sind getroffen. Unsere 1. Herren haben eine hervorragende Saison gespielt und sind als Staffelsieger in die nächsthöhere Spielklasse, die Kreisliga, durchmarschiert. Der zweite Aufstieg innerhalb eines Jahres!
Das ist ohne Frage auch ein Verdienst des Trainer- und Betreuerteams mit Trainer Thomas Bürger, Co-Trainer Andre Horstmann, TW-Trainer Sven Möller und Teammanager Rainer Hamann. Leider stehen uns Andre, Sven und Rainer in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung, was wir sehr bedauern. Wir bedanken uns für die engagierte, jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit in den verschiedensten Funktionen  und wünschen Euch für die Zukunft alles Gute.

Thomas Bürger
Tobias Hebbeln
Alexander Schmidt

Für die kommende Saison ist eine noch engere Verzahnung der 1. Herren mit den A-Junioren vorgesehen. Trainer Thomas Bürger wird bei seiner Arbeit von  Tobias Hebbeln und Alexander Schmidt unterstützt. Beide trainieren gegenwärtig die A1-Junioren, was sie auch in Zukunft machen werden. In dieser Doppelfunktion bilden sie eine nahtlose Schnittstelle zwischen den beiden Teams und bieten damit die besten Voraussetzungen für  einen reibungslosen Übergang vom Junioren- in den Herrenbereich. Dafür wünschen wir viel Erfolg!

Julian Becker
Alex Saß (Foto: Scholl)

Auch bei unserer 2. Herrenmannschaft hat es eine Neuerung im Trainerbereich gegeben. Mit Alex Saß begrüßen wir ein bekanntes Gesicht als Trainer. Alex ist ein TuRa-Urgestein, der seine Spielerlaufbahn in der E-Jugend von TuRa begann und dort in allen Altersklassen bis zu den Herren durchspielte.
Mit Alex Saß gewinnen wir einen Trainer, der seine ersten Trainererfahrungen 2014 bis 2017 mit den TuRa E- und D-Junioren machte und danach drei Jahre lang die 1. Herren beim Ortsnachbarn SV Epenwöhrden trainierte. Aufgrund seiner Erfahrung und Bodenständigkeit ist er Garant für Kontinuität in der Entwicklung unserer 2. Herrenmannschaft. Wir heißen unseren „verlorenen Sohn“ Alex herzlich Willkommen und wünschen ihm für seine Tätigkeit alles Gute. Als mitspielender Co-Trainer steht weiterhin Julian Becker für das Team zur Verfügung.
Wir danken den bisherigen Trainern und Betreuern der 2. Herren in der vergangenen Saison – Niels Kentzler, Lennart Puschman und Nedzad  Puzic – für ihre geleistete Arbeit und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihren neuen Tätigkeiten.

Fußball: Die Würfel sind gefallen – TuRa steigt in die Kreisliga auf

Leider gibt es in diesem Jahr keine gemeinsame Freude und auch keine Feier zum Aufstieg wie im vergangenen Jahr

Für die Bundes- und Regionalligen sind die Entscheidungen schon vor einigen Tagen getroffen worden. Inzwischen auch für die unseren Verein betreffenden Spielklassen. Der SHFV hat für alle Spielklassen des Verbandes entschieden, dass die Aufsteiger anhand der Tabellenstände am 30.06.2020 durch Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele) ermittelt werden.  Staffelsieger – nicht Meister- ist also die Mannschaft, die die meisten Punkte pro Spiel hat. Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, muss eine Mannschaft allerdings mindestens 50 Prozent der durchschnittlich absolvierten Spiele der Staffel gespielt haben. Absteiger gibt es nicht. Während der Saison zurückgezogene Mannschaften werden in den Saison 2020721 in der nächstniedrigeren Spielklasse eingestuft.

Für die Herren in der Kreisklasse A gilt, dass der Staffelsieger TuRa Meldorf und der Tabellenzweite  SV Blau-Weiß 86 Averlak in die nächsthöhere Spielklasse, die Kreisliga, aufsteigen. Ein toller Erfolg für unsere Herren, die nun zum zweiten Mal in Folge in die nächsthöhere Spielklasse aufgestiegen sind.
Auch unsere C-Junioren, die in einer SG mit Ostrohe stabil auf dem 2. Platz in der Landesliga stehen und als Zweitplatzierte in die Oberliga aufgestiegen wären, haben den Aufstieg geschafft und spielen in der nächsten Saison als TuRa Meldorf in der Oberliga. Die SG mit Ostrohe war nur auf die vergangene Saison  angelegt.
Wir gratulieren unseren beiden Mannschaften zum Aufstieg und sind stolz darauf, dass  zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Mannschaften der U19 bis U15 gleichzeitig in der Oberliga des Landes spielen.

 

Fotorückblick Fußball Landespokalfinale der Frauen 2015 TuRa -SV Henstedt-Ulzburg

Was soll/kann man auf einer Vereinsseite schreiben – wenn im Verein z. Zt. alle Aktivitäten untersagt sind. Da bietet sich ein Blick zurück auf die vergangenen Aktivitäten im Verein an. Und den wollen wir hier ermöglichen – mal mit mehr, mal mit weniger Fotos.
Jeden Tag ein anderes Fotoalbum auf der TuRa-Homepage.
Aber auch ein Rückblick ist irgendwann kein echter Rückblick mehr: Wenn die Ereignisse nicht weit genug in der Vergangenheit liegen geht der „Weißt du noch,  damals …“- oder „Schau mal, das war ich als…..“-Effekt verloren und daher wird am Samstag, d. 9.5.20, der vorerst letzte Fotorückblick erscheinen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für den 6. Mai „sehr klare Entscheidungen“ für den Sport in der Corona-Krise angekündigt. Die noch für den Fußball in SH ausstehende Regelung, wie die bisherigen Ergebnisse der Saison 2019/20 gewertet und wie mit Auf- und Abstiegen sowie den Pokalwettbewerben verfahren wird, wird das Präsidium des SHFV in der nächsten ordentlichen Sitzung am Samstag, dem 9. Mai 2020, entscheiden.
Darüber werden wir an dieser Stelle berichten.

Fotos vom 2015er Fußball-Landespokalfinale der Frauen

Titelverteidigung verschoben

Die beiden Erstplatzierten Luca Trantoff und Najeeb Rahimi sowie Collin Trantoff, der sich an diesem Tage über einen 8.Platz freuen konnte

Boxsportler Najeeb Rahimi und Luca Trantoff traurig über Dithmarschencupabsage

Dass Boxer nicht nur über Kraft bzw. Kraftausdauer verfügen, sondern auch in Sachen Grundlagenausdauer gut sind, bewiesen unsere beiden Boxer Najeeb Rahimi und Luca Trantoff, die sich in der letztjährigen Laufsaison beim Dithmarschencup den ersten Platz in ihren jeweiligen Altersklassen sichern konnten und dafür bei der Siegerehrung im November des vergangenen Jahres einen Pokal (siehe Foto) aus den Händen des stellvertretenden Kreispräsidenten Nobert Zimmermann erhielten.Wie ja bereits schon seit einiger Zeit vermutet wurde, wurde auch der Dithmarschencup in der letzten Woche zum Opfer der Coronakrise.
Der 30. Dithmarschencup wird somit 2021 ausgetragen; hierauf freuen sich unsere beiden TuRaner sehr. Schließlich ist der Dithmarschencup mit seinen Läufen im Kreisgebiet ein absolutes Highlight mit grandiosem Lokalkolorit: Gewertet wird jeder Teilnehmer, der für einen Dithmarscher Verein oder für seinen Wohnort in Dithmarschen startet. „Schade, dass es dieses Jahr nichts wird mit der Titelverteidigung“ sind sich die beiden Kampfsportler einig, „aber die Gesundheit von Helfern, Zuschauern und Läufern ist nun mal das Allerwichtigste. Dennoch: Besonders die Absage des Meldorfer Brückenlaufes schmerzte unsere beiden Meldorfer. „Ich bin schon mit 5 Jahren das erste Mal beim Brückenlauf gestartet und habe seitdem noch nie gefehlt“ erzählt Luca, „das ist einfach nur toll, als Meldorfer Jung durch seine Heimatstadt – einschließlich über die der sonst dem Autoverkehr vorbehaltenen Brücke – laufen zu dürfen“. Auch Najeeb sieht es ähnlich: „Für mich als Meldorfer ist der 1. Mai ohne Brückenlauf quasi wie der Meldorfer Marktplatz ohne Dom“ erklärt der laufstarke Boxer augenzwinkernd, „vielleicht nicht ganz, aber fast“. Jedenfalls heißt es für die beiden und auch für alle anderen laufbegeisterten Läufer und Walker: Trainieren, trainieren, trainieren; denn der nächste Lauf kommt bestimmt. Und Laufen ist – trotz Coronakrise und natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen Bestimmungen – schließlich erlaubt.

Dirk Trantoff