Michael Braun zweifacher Deutscher Vizemeister Im mit 1493 Aktiven sehr gut besuchten Stadionbad Hannover startete Michael Braun (AK 70) als einziger Schwimmer von TuRa Meldorf bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Masters. Aufgrund der hohen Zahl an Meldungen aus 314 Vereinen waren in diesem Jahr keine Zuschauer zugelassen.
Braun, der seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern lebt und auch dort trainiert, zeigte sich in bester Verfassung während der dreitätigen Veranstaltung. Über 200 m Freistil in 3:04,38 und 100 m Lagen in 1:40,52 schwamm er im Bereich seiner eigenen Landesrekorde in der AK 70.
Auf den beiden Rückenstrecken dreht er richtig auf und erschwamm sich über 50 m Rücken in 0:44,37 und 100 m Rücken in 1:35,96 jeweils eine Silbermedaille. Er gehört damit in Deutschland zu den besten Schwimmern seines Jahrgangs.
100 x 100 Meter, um diese Trainingseinheit ging es am Abend des 25.11.2023 im Flensburger Campusbad. Nach Stationen in Braunschweig, Dresden, Offenbach, Freiburg und Bremen machte Flensburg den diesjährigen Abschluss des Kult-Events. Bei dieser Schwimmveranstaltung geht es nicht darum, als Erster ins Ziel zu kommen; auch gibt es keine Platzierungen. Im Vordergrund steht die Freude am gemeinsamen Training, weshalb auch jeder Finisher am Ende einen Finisher-Preis und Urkunde erhält. Gestartet wird über die insgesamt 10 Kilometer entweder alle 2:15 min oder alle 2:00 min als 2er oder 4er Team oder auch alleine. Je nach Trainingsstand und persönlichen Zielen konnte jeder Starter sein persönliches Tempo schwimmen und sogar Trainingsmaterialien wie Paddles oder Pullbuoy nutzen.
Unter dem Staffelnamen Meldorf United traten in Flensburg vier Meldorfer aus drei verschiedenen Meldorfer Schwimmvereinen (Seals, MSV und TuRa) gemeinsam auf. Dabei kam der Wunsch auf, dass der Spaß am Wassersport und das Zusammenwirken der Schwimmer in Zukunft auch zu einer engeren Zusammenarbeit der Vereine führt.
Alle vier waren von der tollen Stimmung während des Events so begeistert, dass es bestimmt nicht der letzte Auftritt bei einem 100 x 100 Kult-Training war.
„So etwas habe ich noch nie erlebt.“, beschrieb Susan Tharra begeistert ihre Teilnahme am Experience Race des ÖTILLÖ SwimRun. Nach einem Rundkurs von acht Laufabschnitten mit insgesamt 7800 m und sieben Schwimmabschnitten mit insgesamt 1500 m mit Start und Ziel in Bratten war auch Björn Ley klar, warum er sich nicht an die volle Länge der ÖTILLÖ World Series (Trailrunning: 26 430 m; Schwimmen: 6 870 m) gewagt hatte. „Ich war auf Laufabschnitte vorbereitet, nicht aber auf eine solche Klettertour.“, kommentierte er den Trailrun, der über meist felsigen Untergrund auf den kleinen Inseln westlich von Göteborg führte. Am Ende hatte er einen Höhenunterschied von 414 m auf der Uhr.
Zudem stellten die wackeligen Steine und der starke, dornige Bewuchs eine weitere Schwierigkeit für die Teilnehmer dar. Trotz des einmaligen Naturerlebnisses hatten Susan und Björn keine Zeit, sich an den reichlich vorhandenen Beerenfrüchten auf der Strecke zu laben. Manchmal war es trotzt der guten Beschilderung mit Fähnchen schwierig, überhaupt einen geeigneten Weg zu finden. Denn im Gegensatz zu den ersten 3200 m auf der Insel Styrsö gab es im weiteren Verlauf des Wettkampfes nur unberührte Natur und keine Wege. Besonders die Ausstiege aus dem Wasser mit oft algenbedeckten Steinen stellten eine weitere Schwierigkeit dar, an der manch ein Trailrunner auch scheiterte. Erfreulich war dabei, dass die Teilnehmer die Herausforderung als Gemeinschaftserlebnis sahen und sich gegenseitig an den schwierigsten Stellen aus dem Wasser halfen.
Susan und Björn konnten auf den kurzen Schwimmabschnitten immer wieder Boden gutmachen und kamen in der ersten Hälfte des Starterfeldes mit meist deutlich jüngeren Teilnehmern aus vielen Nationen kurz nacheinander (Björn 1:42,19; Susan 1:46,22) ins Ziel.
Susan, die im vergangenen Jahr schon am SwimRun in Cannes erfolgreich teilnahm, resümierte anschließend: „Cannes war im Vergleich dazu ein Spaziergang.“ Der Unterschied sei extrem gewesen.
Beide waren anschließend trotz aller Anstrengung so begeistert, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.
Wer ab und zu an der Badestelle Elpersbüttel verweilt, hat sie vielleicht schon gesehen: Susan Tharra und Björn Ley mit einem elastischen Seil verbunden, wie sie ohne Pause durch die Nordsee schwimmen und über den Deich laufen.
Bei der noch jungen, aber schnell wachsenden Sportart SwimRun legen die Teilnehmer eine festgelegte Strecke zurück, die abwechselnd sowohl schwimmende Passagen als auch Laufstrecken umfasst, wobei es keine festgeschriebenen Distanzen, sondern jeweils eine individuell von den natürlichen Gegebenheiten vorgegebene Streckenführungen gibt. Sämtliche Ausrüstung muss während des gesamten Wettkampfs mitgeführt werden. Das gilt sowohl für den Neoprenanzug zum Schutz vor Kälte und Gefahren im Wasser, wie auch für die Laufschuhe; aber auch Badekappe, Schwimmbrille, Paddles, Pullbuoy und weitere nützliche Dinge werden häufig am Körper getragen.
Während die Ursprünge des SwimRuns im wahrsten Sinne des Wortes auf einer Schnapsidee beruhen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96_till_%C3%96), hat er „sich in den vergangenen Jahren dort (in Schweden) zu einem regelrechten Volkssport entwickelt. Es gibt inzwischen über 150 SwimRun-Wettkämpfe allein in Schweden – Tendenz steigend. Dort findet auch jedes Jahr die inoffizielle Weltmeisterschaft ÖTILLÖ (schwedisch für „von Insel zu Insel“) statt. Als eines „der härtesten Rennen überhaupt“ geadelt, geht es dort insgesamt 65 Kilometer querfeldein und 10 Kilometer durch die Ostsee – über und zwischen 26 Inseln des Stockholmer Schärengartens. Kein SwimRun ist länger.“ (https://www.swimrun-challenge.com/faqs/).
Anfang August werden nun Susan und Björn das Abenteuer suchen und vor Göteborg die Schären laufend und schwimmend erkunden. Beide haben sich dabei die Experience-Strecke (https://otilloswimrun.com/race/otillo-gothenburg-experience), sozusagen die Ultrakurzdistanz ausgesucht. Während traditionell in Zweierteams gestartet wird, sind hier auch Einzelstarter zugelassen. Auf einem Rundkurs von insgesamt 1500 m Schwimmen und 7800 m Laufen werden sich die beiden mit Konkurrenten aus verschiedenen Ländern Europas und darüber hinaus messen.
Am Ende zählt aber weniger die Platzierung als das Naturerlebnis und das gemeinschaftliche Bewältigen von Hindernissen.
Gelungener Wettkampf in Wesselburen Vor den Sommerferien stiegen drei Schwimmer von TuRa Meldorf noch mal ins Wasser, um sich beim gut besuchten Hebbel-Pokal in Wesselburen in einem Teilnehmerfeld von insgesamt 258 Startern mit 1053 Einzelstarts zu behaupten. Der SV Blau-Weiß Wesselburen zeigte sich bei dem Traditionswettkampf wieder als großartiger Gastgeber. Allein die deutlich zu hohen Temperaturen waren zu bemängeln.
Sehr stark zeigte sich wieder Lenke Brandt (2011). Während sie über 50 m Brust und 50 m Rücken ihre starken Zeiten aus dem Frühjahr bestätigte, konnte sie gleich zu Beginn des Wettkampfes über 50 m Freistil ihre Bestmarke deutlich auf 43,77 steigern und damit ihren starken Konkurrentinnen auf den Fersen bleiben.
Momme Kornemann (2010) hatte sich wieder die längeren Strecken herausgesucht. Während er über die 100 m Brust am Ende nachließ und Zeit verlor, konnte er sich über 200 m Freistil auf 4:27,51 verbessern und landete in dieser Disziplin mit Platz 3 als einziger aus der kleinen Gruppe auf dem Treppchen.
Nur zwei Starts hatte Deike Böddicker (2011). Sie konzentrierte sich auf das Unterbieten ihrer eigenen Bestzeiten. Über 50 m Freistil war sie mit 50,64 gleich neun Sekunden schneller als beim letzten Wettkampf; die 50 m Brust absolvierte sie sieben Sekunden schneller in 59,29.
Im Rahmen der 10. Offenen Norddeutschen Freiwassermeisterschaften 2023 am 01. und 02. Juli konnte auch zum ersten Mal nach den pandemiebedingten Absagen das 21. Möllner Seeschwimmen im Luisenbad am Schulsee Mölln durchgeführt werden. Über die 5 km am ersten Wettkampftag startete noch kein Schwimmer von TuRa Meldorf. Björn Ley (1971) nutzte aber am Nachmittag beim traditionellen Möllner Seeschwimmen die Gelegenheit, sich mit dem Wasser und der Wettkampfstrecke vertraut zu machen. Die 1000 m gewann er in der Altersklasse 1981 und älter in weniger als einer Viertelstunde (14:20,04).
Gut eingeschwommen startete er am nächsten Tag über 2,5 km. Das intensive Training der vergangenen Wochen zahlte sich hier aus, indem er exakt ein Jahr, nachdem er den Landesrekord (AK 50) über diese Strecke erschwommen hatte, diesen in 39:13,26 um eine weitere Minute verbesserte. Auf norddeutscher Ebene reichte diese Leistung für den dritten Platz in der AK 50; auf Landesebene für den Meistertitel.
Der Höhepunkt des Tages war die abschließende 3 x 1250 m – Staffel. Bei inzwischen starkem Wind mit stürmischen Böen entstand selbst auf dem Möllner See ein herausfordernder Wellengang.
TuRa startete in der AK 121+ mit Finn-Momme Ley (2002), für den es nicht nur der erste Freiwasserwettkampf, sondern auch sein erster Start als Mastersschwimmer war. Trotz fehlender Erfahrung konnte er sich – gerade in der schwierigen Massenstartphase – sehr gut behaupten. Nach dem Wechsel spielte Susan Tharra (1962) ihre ganze Erfahrung aus. Sie hatte auf einen Einzelstart verzichtet, um sich ganz auf die Staffel zu konzentrieren. Bei den gegebenen Bedingungen kam ihr auch das ausgiebige Training in der stürmischen Nordsee zugute, so dass sie in aussichtsreicher Position auf Björn Ley als Schlussschwimmer wechselte. Als dieser nach insgesamt 1:05:12,08 im Ziel anschlug, wusste noch niemand, wie das Rennen ausgegangen war, da man im Freiwasser meist nicht die Gegner, deren Position oder deren Altersklasse erkennen kann. Um so größer war der Jubel bei der Siegerehrung, als klar wurde, dass es völlig unerwartet für den Landesmeistertitel, knapp vor dem Flensburger SK und den Gastgebern aus Mölln gereicht hatte. Auf norddeutscher Ebene bedeutete dies immerhin einen respektablen 4. Platz.
Landesrekord für TuRa-Staffel „Das war ein perfektes Wettkampfwochenende.“, resümierte Susan Tharra die Norddeutsche Mastersmeisterschaften 2023. Als einziger Verein aus Dithmarschen entsandte TuRa Meldorf Schwimmerinnen und Schwimmer nach Hannover. Aufgrund der Vielzahl an Meldungen von 148 Vereinen aus 8 Landesverbänden mit 2357 Einzelstarts und 262 Staffeln dauerte allein der erste Wettkampftag schon 12 Stunden, war aber vom Ausrichter gewohnt professionell organisiert. Trotzdem merkte man den geschwommenen Zeiten der Teilnehmer am zweiten Tag die schwindenden Kräfte an. Erstmalig trat TuRa in Staffelstärke an und konnte gleich mit den großen Vereinen mithalten. Der fünfte Platz in der 4x50m Lagen mixed Staffel bedeutete in der Zeit von 2:39,42 für Michael Braun, Björn Ley, Mareike Müller und Susan Tharra einen neuen Landesrekord in der AK 200+. Über 4x50m Freistil mixed reichte es in 2:15,72 für den siebten Platz. Extra für die Staffel war Mareike Müller (AK 25) angereist. Schon mal vor Ort startete sie in ihrer sehr stark besetzten Altersklasse über 50m Freistil und 50m Rücken, wo sie in 39,08 einen respektablen siebten Platz belegte. Michael Braun (AK 70) konnte ein besonderes Vorhaben umsetzen. Der dienstälteste TuRa-Schwimmer, der trotz seines Wohnortwechsels nach Mecklenburg-Vorpommern weiterhin seinem Verein treu geblieben ist, hatte sich vorgenommen, bei jedem seiner Starts den jeweiligen Landesrekord seiner Altersklasse zu unterbieten. Dies gelang ihm eindrucksvoll. Über 200m Freistil in 03:19,74, 50m Schmetterling in 00:46,22, 400m Freistil in 07:04,09, 100m Rücken in 01:45,28 und 200m Lagen in 04:03,83 ist er nun Rekordhalter, über 200m Freistil, 400m Freistil und 200m Lagen gleichzeitig auch noch Norddeutscher Mastersmeister der AK 70. Auf die Freistilstrecken konzentrierte sich diesmal Susan Tharra (60). Stilistisch sauber und energiegeladen lieferte sie sich mit ihren Konkurrentinnen spannende Kämpfe und nahm einen vollständigen Medaillensatz mit nach Hause. Sie wurde über 200m Freistil in 03:03,46 Dritte, über 400m Freistil in 06:22,67 Zweite und über 800m Freistil in 13:18,67 mit neuem Landesrekord Norddeutsche Mastersmeisterin AK 60. Als er für seinen zweiten Platz über 50m Brust nur 2 Zehntel hinter Chris-Carol Bremer die Silbermedaille umgehängt bekam, schwärmte Björn Ley (AK 50): „Endlich wieder richtig schöne Medaillen.“ (Sie zeigen den Umriss der teilnehmenden acht Landesverbände). Auch über 200m Lagen wurde er Zweiter. Am zweiten Wettkampftag holte er sich dann noch die Titel über 400m Lagen und über 200m Rücken. Über 100m Rücken verbesserte er seinen eigenen Landesrekord in der AK 50 auf 1:20,68 und belegte damit Platz vier.
Tag der Landesrekorde Wie kann ein Wettkampf besser enden, als mit einer Bierstaffel? Für die aus Heider und Meldorfer Schwimmern zusammengefundene inoffizielle 6×50 m Spaßstaffel bedeutete das zum Abschluss der 41. Internationales Förde-Masters 2023 in Flensburg, dass – mit einem aufgespannten Regenschirm als Staffelstab – jeder eine Bahn schwimmen, aus dem Wasser kommen und einen bereitstehenden 0,4 l-Becher mit Bier leeren und dann zurückschwimmen musste. Obwohl schwimmerisch stark aufgestellt, gab es in der Staffel doch eklatante Defizite beim „Bierschnelltrinken“, sodass andere den Sieg unter sich ausmachten. Für die Dithmarscher stand hier eher der Genuss im Vordergrund.
Schwimmerisch versuchten sich die beiden Meldorfer, Susan Tharra (AK 60) und Björn Ley (AK 50) in dem internationalen Feld mit Schwimmern aus 9 dänischen und 18 deutschen Vereinen an neuen Bestzeiten, da die Konkurrenz gerade in den höheren Altersklassen trotz insgesamt fast 600 Einzelstarts diesmal überschaubar war. Zuerst ging Susan über 200 m Freistil ins Wasser und unterbot für sie selbst überraschend die Drei-Minuten-Marke. Mit einer Zeit von 2:55,97 verbesserte sie den alten Landesrekord in der AK 60 aus dem Jahr 2007 um mehr als 20 Sekunden. Dem wollte Björn nicht nachstehen. Über seine Lieblingsstrecke, die 400 m Lagen, schwamm er in 5:54, 13 noch mal zwei Sekunden schneller als vor zwei Monaten, als er sich in Kiel den Landesrekord in der AK 50 über diese Strecke holte. Über 50 m Freistil legte Susan nach und reihte sich auch hier in die Bestenliste des Landes ein. Die bestehende starke Bestleitung auf Landesebene von 34,78 steigerte sie auf 34,16 was gleichzeitig in der altersübergreifenden Wertung einen starken vierten Platz bedeutete. Gleich hinterher nahm sich Björn der 200 m Lagen an und schwamm auch hier einen Landesrekord in der AK 50 mit 2:45,12. Insgesamt waren die beiden mit dem schwimmerischen Start in das Jahr hochzufrieden und bereiten sich nun auf die Norddeutschen Meisterschaften Ende März in Hannover vor. Einige Fotos und Videoclips von der Veranstaltung hier.
Mit einem kleinen Team, bestehend aus den Schwimmern Momme Kornemann, Damien Gellert, Julian Peters und der Schwimmerin Lenke Brandt, nahm die Schwimmsparte von TuRa an den Kreismeisterschaften für Dithmarschen und Steinburg teil. Der Wettkampf fand im für uns bekannten Rahmen, nämlich in der Meldorfer Schwimmhalle, statt; aus 6 Vereinen hatten sich 92 Aktive für 308 Starts angemeldet.
Unser Schwimmteam absolvierte die Wettkämpfe in den Lagen Rücken, Freistil und Brust, es wurden jeweils die 100m in diesen Lagen geschwommen. Vor allem in der der Rückenlage war unsere Schwimmsparte erfolgreich, da hatte sich die intensive Trainingsvorbereitung in den Wochen vor dem Wettkampf vollends gelohnt.
So erreichte Momme Kornemann hier in seiner Altersklasse (2010) in dieser Lage einen sehr guten 4. Platz, Lenke Brandt (2011) erzielte über 100m Rücken ebenfalls einen sehr guten 3. Platz in ihrer Altersklasse. Über 100m Brust erzielte sie in 1:54,92 nach DSV-Punktetabelle die absolut stärkste Tagesleitung der vier Schwimmer.
Julian Peters (2009) und Damien Gellert (2010) erschwammen sich in ihrer Altersklasse hervorragende 2.Plätze; diese beiden Schwimmer gewannen darüber hinaus auch im Gesamtklassement aller geschwommenen Lagen in der jeweiligen Altersklasse einen 3. und einen 2. Platz.
Die Leistungen im Einzelnen: Momme Kornemann: 100m Rücken: 2:18, 54; 100m Freistil: 2:25, 09, 100m Brust: 2:12,49 Lenke Brandt: 100m Rücken: 1:53, 59; 100m Freistil: 1:44,07; 100 Brust: 1:54,92 Damien Gellert: 100m Rücken: 1:53, 37; 100m Freistil: 1:37,46; 100m Brust: 1:52,04 Julian Peters: 100m Rücken: 1:43,87; 100m Freistil: 1:36,50; 100m Brust: 1:46,98
Das vierte Adventswochenende wird in Schwimmerkreisen traditionell in der Kieler Universitätsschwimmhalle beim Internationalen Weihnachtsschwimmen verbracht. Bei der diesjährigen 47. Ausgabe trafen sich insgesamt 783 Schwimmerinnen und Schwimmer. Gewohnt professionell hatte der Schwimmverein Wiking Kiel die Veranstaltung mit insgesamt 4033 Starts organisiert, so dass der ausgegebene Zeitplan über zwei Tage größtenteils eingehalten werden konnte.
Einziger Teilnehmer von TuRa Meldorf war Björn Ley (AK 50). Da das Feld der Masters (Schwimmer ab 20 Jahren) insgesamt dünner besetzt war, als bei den vergangenen Wettkämpfen, konzentrierte er sich vor allem auf die geschwommenen Zeiten. Fast schon nebensächlich waren deshalb die vier Siege bei seinen fünf Starts.
Abgesehen hatte er es auf den Landesrekord über 800 m Freistil in der AK 50. Diesen verbesserte er um fast zwei Minuten auf jetzt 10:57,92 min. Am zweiten Wettkampftag legte er nach und verbesserte den Rekord über 400 m Lagen auf 05:56,66 min.
Am meisten aber freute sich Ley über seine Leistung über die 100 m Rücken in 01:16,76 min. Das letzte Mal war er im Jahre 2012 so schnell auf dieser Strecke unterwegs.
Der Schokoladennikolaus, der am Ende verteilt wurde, verleiht dem Wettkampf zwar seinen Namen, war aber nicht die einzige Motivation für die Kinder mitzuschwimmen. Für den Nachwuchs von TuRa Meldorf war es der letzte Wettkampf des Jahres und somit eine letzte Möglichkeit, neue Bestmarken zu setzen und sich mit Schwimmerinnen und Schwimmern aus Dithmarschen und Itzehoe zu messen. Und diese Chance wurde in der vom Meldorfer SV professionell organisierten Veranstaltung mit großem Erfolg wahrgenommen.
Zum ersten Mal ging Lenke Brandt (2011) an den Start. Sie übertraf ihre Bestmarken aus dem Training deutlich und glänzte besonders auf den 50 m Brust in 0:52,13, wo sie ebenso einen zweiten Platz errang, wie über die 50 m Rücken in 0:51,63. In derselben Altersklasse verbesserte Deike Böddicker sich im Vergleich zum letzten Wettkampf im Sommer über 50 m Freistil gleich um über fünf Sekunden auf 0:59,40 und blieb damit erstmalig unter einer Minute.
Im Jahrgang 2010 traten Momme Kornemann und Damien Gellert an. Letzterer ist schon in jungen Jahren ein alter Hase im Wasser und ließ über 50 m Freistil mit viel Wut im Bauch die gesamte Konkurrenz hinter sich, nachdem er über 50 m Brust wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde. Er siegte in einer Zeit von 0:42,19 und legte mit einem zweiten Platz über 50 m Rücken in 0:52,65 nach. Einen dritten Platz erschwamm sich Momme in 0:56,37 über 50 m Brust.
Mit 13 Jahren ist Julian Peters (2009) der älteste Schwimmer im TuRa Nachwuchs. Zum ersten Mal verstärkte er das Team auf einem Wettkampf und schwamm für seine Altersklasse sehr gute Zeiten (50F: 0:37,19; 50B: 0:48,56; 50R: 0:43,50), was ihm bei jedem seiner Starts den dritten Platz einbrachte.
Dank Julian, der inzwischen auch Schmettern kann, erschwamm sich die 4 * 25 m Lagen-Staffel trotz des Ausfalls einer leistungsstarken Schwimmerin mit Lenke, Momme, Julian und Damien in 1:33,50 einen achtbaren fünften Platz.
Vor 50 Jahren wurden im Kieler Stadtteil Schilksee direkt am Olympiazentrum die Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele 1972 durchgeführt. Zum Jubiläum waren wie in München und Augsburg nun zahlreiche Sport- und Kulturevents geplant. Es wurden – als fünfte von insgesamt sechs Stationen der diesjährigen Europacup-Serie mit dem offiziellen Namen LEN Open Water Cup – 10 Kilometer in der Ostsee geschwommen.
Im Rahmen des Events wurden zugleich die offenen Norddeutschen Meisterschaften der Jugend, offenen Klasse und der Masters sowie regionale Landesmeisterschaften ausgetragen. Der Ausrichterverein, Neptun Kiel, konnte sich an den zwei Veranstaltungstagen über fast 500 Aktive freuen.
TuRa Meldorf stellte mit Mareike Müller (1994), Susan Tharra (1962), Björn Ley (1971) eine 3 • 1250 m Freistil mixed Staffel in der Altersklasse 120+ (Gesamtalter der drei Starter). Alle drei Schwimmer zeigten sich nach dem intensiven Training der letzten Wochen hervorragend in Form und holten den Titel, trotz Schwierigkeiten beim ersten Wechsel, souverän in 1:14:06,55 mit einem deutlichen Vorsprung von über drei Minuten auf den 3,75 Kilometern vor der zweitplatzierten Staffel. Gleichzeitig bedeutete dies natürlich auch den Landesmeistertitel über diese Strecke. Nur drei Stunden später ging Susan Tharra im Einzel über die 2,5 km an den Start. Die Anstrengung des Staffelstarts war ihr nicht mehr anzumerken, denn auch diesmal blieb sie in ihrer Altersklasse ungeschlagen. Neben dem Titel als Norddeutsche Meisterin erschwamm sie in der Zeit von 49:13,85 gleichzeitig einen neuen Landesrekord in der Altersklasse der über 60jährigen. Über die gleiche Strecke musste sich Björn Ley nur einem Schwimmer aus Berlin geschlagen geben. Neben der Norddeutschen Vizemeisterschaft errang er somit mit einer Zeit von 46:17,71 den Landesmeistertitel über 2,5 km. Da jeder Start eine Wertung und eine Ehrung auf Norddeutscher- sowie auf Landesebene erfuhr, erkämpften sich die drei Schwimmer bei nur drei Starts gleich 10 Medaillen für TuRa Meldorf und strahlten am Ende mit der Sonne um die Wette.
Schon zum dritten Mal richtete der WSV Großkrotzenburg die Deutschen Freiwassermeisterschaften der Masters aus. Die rund 600 km lange Anreise lohnte sich aber für Björn Ley (AK50), der als einziger Schwimmer aus Dithmarschen an den Start ging. Der Meldorfer schwamm im See Freigericht West, dessen Wassertemperatur aufgrund des extrem warmen Wetters auf mehr als 25°C gestiegen war, die 2500 Meter und verbesserte den seit 2019 bestehenden Landesrekord in der Altersklasse der über 50jährigen um fast 2,5 Minuten auf die neue Bestmarke von 40:30,23. In dem mit Schwimmern aus bundesweit 134 Vereinen besetzten Feld erreichte er in der AK 50 den neunten Platz.
Dieser Videoclipzeigt, wie so ein Massenstart der Freiwasser Meisterschaft abläuft.
Nach der Corona-Pandemie läuft auch im Schwimmsport der Wettkampfbetrieb endlich wieder an. Der 20. Hebbel-Pokal im Wesselburener Freibad war mit 667 Starts von Schwimmerinnen und Schwimmern aus 11 Vereinen aus Hamburg und Schleswig-Holstein sogar deutlich besser besucht als im Jahr 2019.
Bei sonnigem Wetter traten auch drei Nachwuchsschwimmer von TuRa Meldorf an. Für Deike Böddicker (2011) und Momme Kornemann (2010) war es der erste Schwimmwettkampf. Sie konnten erstmals die Abläufe, die sie in den letzten Trainingswochen geübt hatten, im Wettkampfgeschehen anwenden und verbesserten bei jeweils zwei Starts ihre Bestzeiten teilweise deutlich.
Als „alter Hase“ ging Damien Gellert (2010) gleich dreimal ins Wasser und konnte dabei immer Anschluss an die Spitzengruppe halten. Über 50 m Freistil verbesserte er sich im Vergleich zum letzten Wettkampf im Jahre 2020 gleich um 12 Sekunden.
Die Leistungen im Einzelnen:
Deike Böddicker: 50 m Freistil 01:04,93; 50 m Brust 01:06,10
Momme Kornemann: 50 m Brust 00:55,81; 50 m Rücken 01:11,54
Damien Gellert: 50 m Freistil 00:43,97; 100 m Freistil 01:42,03; 50 m Rücken 00:58,84
Am 14.03.2020 sollten die Norddeutsche Mastersmeisterschaften in Berlin beginnen. Nur einen Tag vorher wurden sie kurzfristig wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Ziemlich genau zwei Jahre später begrüßte Dr. Susanne Sailer-Lehrum aus dem Präsidium des Norddeutschen Schwimmverbandes die 450 Schwimmerinnen und Schwimmer aus den acht Landesverbänden scherzhaft zu den „um zwei Jahre verspäteten NDMM 2020“. In der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark bot der Berliner Schwimm-Verband einen professionell organisierten Wettkampf, bei dem die fehlenden Zuschauer durch die gute Stimmung der Beteiligten und eine Live-Übertragung der 1686 Starts im Internet kompensiert wurde (https://youtu.be/jOfdATZqiaE, https://youtu.be/284FrXSKl5I, https://youtu.be/nta5VBHnf9Y, https://youtu.be/bYG__bXjaqg).
Für TuRa Meldorf startete nach längerer Pause wieder Susan Tharra (AK 60) und zeigte, dass sie nicht nur im Eiswasser, sondern auch im Hallenbad auf der für Meldorfer ungewohnten 50-Meter-Bahn zuhause ist. In ihrer Altersklasse holte sie sich bei jedem ihrer drei Starts den Titel der Norddeutschen Meisterin der Masters. Zusätzlich verbesserte sie dort den Landesrekord über 50m Freistil deutlich auf 0:34,64.
Björn Ley (AK 50) nahm in diesem Jahr eine Silber- und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause, landete aber gegen die starke norddeutsche Konkurrenz trotz guter Zeiten nicht ganz oben auf dem Treppchen. Bei drei seiner Starts stellte er aber in seiner Altersklasse neue Landesrekorde auf (100m Rücken: 1:21,73; 400m Lagen: 6:01,95; 200m Rücken: 2:50,89).
In einem kleinen Film über die Norddeutschen Mastersmeisterschaften 2022 wird ein guter Eindruck des Wettkampfs vermittelt: https://youtu.be/cUdLaz9ztgg.